Buchmarketing ohne Buch

Der Roman „Irene, die Dreiviertelfee“ ist noch in der Überarbeitung. Ein anderes Buch habe ich noch nicht vorzuweisen. Und trotzdem rühre ich schon die Werbetrommel. Warum?

Seit August 2025 fülle ich mein Instagram-Profil mit Beiträgen. Videos, Bilder, Texte, Über mein Buch, meine Figuren und mich. Im Schnitt kommen jede Woche zwei Neue hinzu.

Das kostet Zeit und macht Arbeit. Genau wie für meinen Blog zu schreiben. Es macht mir zum Glück Spaß. Trotzdem ist das Zeit, in der ich nicht am Roman schreiben kann. Aber gut investierte Zeit.

So sieht es auf meinem Instagram-Profil aus.
Großer Aufwand – hoffentlich viel Wirkung

Ich sammele nämlich schon jetzt Interessenten für mein Buch. Wenn ich mich bei einem Verlag bewerbe und schon viele Follower und Abonnenten vorweisen kann, wird man dort eher geneigt sein, mein Manuskript zu prüfen. Ein Autor, der schon Käufer mitbringt! Der Verlag freut sich: Das minimiert sein finanzielles Risiko, wenn er etwas von einem unbekannten Autoren veröffentlicht.

Und falls kein Verlag meinen Roman nimmt, und ich ihn selbst veröffentliche? Dann ist es um so wertvoller für mich, wenn es schon Menschen gibt, die ihn unbedingt kaufen wollen. Ich muss dann nämlich zunächst viel eigenes Geld investieren. In das Lektorat, das Cover, Buchsatz, Werbung und so weiter. Alles, was sonst der Verlag übernehmen würde. Und das Geld möchte ich natürlich wieder hereinbekommen.

Autor sein alleine reicht nicht aus

Also habe ich gelernt. Ich komme ganz gut zurecht mit Systemen und Programmen, die ich zwei Drittel vor einem Jahr noch nicht einmal vom Namen her kannte: WordPress, Elementor, Canva, Midjourney, Brevo, Firefly, ChatGPT, Claude, Perplexity und natürlich Instagram. Ich habe mich wieder in CorelDraw und PhotoPaint eingearbeitet. Meine Fähigkeiten im Video-Schnitt aufgefrischt. Und mich fortgebildet, wie man Beiträge am besten aufbaut, gestaltet und formuliert.

Zusätzlich zu den schriftstellerischen Fähigkeiten habe ich also fast einen zweiten Beruf gelernt. Und ich gebe so manches von mir preis. Als Persönlichkeit erlebbar zu sein, gehört heute zu den Grundlagen des Autorenmarketings. Sich ganz hinter einem Pseudonym zu verstecken ist nicht mehr drin.

Du weißt mal nicht, wer ich bin!
Kein Einzelschicksal

Ich bin damit nicht allein. Alle Autorinnen und Autoren, die professionell veröffentlichen wollen, oder veröffentlicht haben, müssen heutzutage diesen Weg gehen, um eine Chance auf dem Markt zu haben. Wer richtig gut im Geschäft ist, kann jemanden bezahlen, der die sozialen Medien für ihn bespielt. Das sind nicht sehr viele. Rund 1.800 Autorinnen und Autoren in Deutschland können ohne Existenznot alleine vom Schreiben leben. (Quelle: Verband deutscher Schriftsteller:innen)

Die Finanzen eines oder einer Schreibenden – das bietet Stoff genug für einen künftigen Blog-Artikel.

Ich werde also noch lange für meinem Blog schreiben, Newsletter formulieren, Videos drehen und witzige Bildchen erstellen. Hoffentlich weiter mit Spaß an der Sache. Und hoffentlich mit viel Spaß für Dich.

Spaß haben Irene und Konrad in meinem Roman eher selten.

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Vielleicht werde ich dadurch so bekannt, dass ich mich ab Irene Band 5 voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren kann. 😁

Dein
Jürgen Baumgarten

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